
Der Leopard oder Panther (Panthera pardus) ist eine überwiegend dämmerungs- und nachtaktive, meist allein jagende Großkatze. Seine Gesamtlänge beträgt etwa 2,40 Meter, davon ist der Schwanz allein 70 cm lang. Auf einem kräftigen Körper befindet sich ein rundlicher Kopf.
Sein Fell hat eine gelbe Grundfarbe mit dunkler Punkt- oder Ringfärbung. Es gibt aber auch völlig schwarze Exemplare, den sogenannten Schwarzen Panther. Die seltene schwarze Fellfärbung wird rezessive vererbt. Das heißt, dass die Eltern nicht ebenfalls schwarz sein mussten.
Der schwarze Panther unterscheidet sich außer der Fellfärbung in keiner Weise vom normal gefärbten Leoparden. Der Leopard sieht in der Gestalt dem Jaguar am ähnlichsten. Nicht zu verwechseln ist der Schwarze Panther mit dem sogenannten Amerikanischen Panther, dem schwarzen Exemplar des Jaguars.
Schwarze Panther, wie man sie in unseren Zoos nennt, gelten fälschlicherweise als besonders wild. Es liegt wohl nur in der Natur des Menschen, hell gefärbte Tiere als besonders sanft und zahm, dunkel bzw. schwarz gefärbte Tiere dagegen als wild und gefährlich einzustufen.
Der Leopard hat ein riesiges Verbreitungsareal. Es reicht von ganz Afrika und Südasien bis zur Mongolei. Am liebsten hält sich der schwarze Panther in Waldungen mit dichtem Unterholz auf. Auch im Gebirge findet er reichlich Platz für Verstecke und Lauer. Der Panther ist zwar nicht das schnellste Raubtier, aber er kann gewaltige Sprünge machen. Er ist ein sehr guter Kletterer und jagt alles, was er bewältigen kann. Oft sieht man ihn auf Bäumen. Dort verfolgt er beispielsweise Paviane, wodurch ein überstarkes Vorkommen dieser Tiere verhindert wird.
Seine Hauptnahrung besteht aus Ziegen, Hühnern, Antilopen, Schafen usw.. Oft tötet der Panther in einer Nacht mehrere Tiere. Deshalb fürchten Viehzüchter ihn mehr als den Löwen, denn dieser reißt höchstens ein Tier pro Nacht. Wie Naturforscher berichten, ist der Panther so dreist, daß er bis in die Dörfer, ja sogar bis in die Hütten geht, um Beute zu machen. Den Menschen greift ein Panther in der Regel nicht an.
Die Fortpflanzung der Leoparden geschieht, indem das Weibchen, wenn es zur Paarung bereit ist, seinen durchdringend riechenden Urin an die Bäume spritzt. Das Männchen wird angelockt und bleibt etwa 1 Woche, bis die Paarung vollzogen ist. Danach ist das Weibchen wieder allein. Es wirft nach einer Tragzeit von 90-110 Tagen 2-6 zunächst blinde Junge und zieht sie allein auf. Diese werden ca. 2 Monate gesäugt, bevor sie von der Mutter entwöhnt werden. Meist überleben aber nur ein bis zwei pro Wurf. Die Jungen werden in der ersten Zeit in immer wechselnde Verstecke getragen, damit sie nicht von Hyänen oder Löwen gefressen werden. Nach einigen Monaten lernen die Jungen selbst zu jagen und für sich zu sorgen.
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Im Internet gibt es zweifelsohne unendlich viele Seiten über Leoparden. Man müsste das Rad schon neu erfinden, um etwas Neues über diese faszinierenden Raubkatzen erzählen zu können. Daher habe ich mich auf diese wenigen Informationen beschränkt und hier einige interessante Seiten zusammengestellt.
Wild Carnivore Image Archives
Tierenzyklopädie
Big
cats
Canilobo's
Den
Raubkatzen
Raubwild, von
Hans Besser
© 1985 Markus
Kappeler / Groth AG (erschienen in der WWF
Conservation Stamp Collection, Groth AG,
Unterägeri)
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